7 Tipps für mehr IT-Sicherheit

7 Tipps für mehr IT-Sicherheit

In diesem Video findet Ihr sieben Tipps für mehr IT-Sicherheit, die jedermann befolgen kann (und sollte).

http://www.youtube.com/watch?v=r_97ppR1UxQ

  1. Für die Anmeldung an Newslettern, bei Webseiten u.ä. sollte man nicht die E-Mail-Adresse verwenden, über die man seine E-Mail-Korrespondenz führt. Man sollte zudem für die Anmeldung bei wichtigen Diensten (Online-Banking etc.) andere E-Mail-Adressen nutzen als für die Anmeldung bei unwichtigeren Diensten (Social Networks etc.). Zum Teil bietet sich auch die Verwendung von Einmal-Adressen (z.B. 10 Minute Mail) an.
  2. Um im Internet anonym(er) unterwegs zu sein, kann man den Inkognito-Modus des jeweils verwendeten Webbrowsers verwenden. So werden keine Cookies auf dem heimischen Rechner dauerhaft hinterlegt. Einen Schritt weiter kann man gehen, indem man das Anonymisierungsnetzwerk Tor nutzt.
  3. Wenn man online mit Kredit- oder ec-Karten zahlt, sollte man sich niemals damit einverstanden erklären, dass die Zahlungsdaten dauerhaft gespeichert werden. So muss man zwar bei jedem Folgekauf erneut die Daten eingeben, hat dafür aber die Sicherheit, dass sie nicht vom Server gestohlen werden können.
  4. Wenn Ihr Euch mit einem Windows-Rechner bei einem öffentlichen WLAN anmeldet, markiert dieses im entsprechenden Abfragedialog von Windows immer als „Öffentliches Netzwerk“. Ansonsten könnte es passieren, dass Euer Windows über das Netzwerk Daten teilt, die Ihr gar nicht geteilt haben wollt.
  5. Bei vielen Diensten muss man eine Sicherheitsfrage beantworten (z.B. „Wie war der Name Deines ersten Haustiers?“). Wenn Ihr diese Fragen mit den richtigen Antworten beantwortet, stellt dies ein großes Sicherheitsrisiko dar, weil die Fragen sich auf vielen Webseiten wiederholen. Erfindet stattdessen pro Seite unterschiedliche Antworten und legt diese irgendwo sicher ab.
  6. Wenn Ihr auf Sozialen Medien wie Facebook o.ä. unterwegs seid, überlegt Euch mehrmals, ob ihr dort längere Abwesenheiten bekanntgebt. Vielleicht lesen ja Einbrecher mit und freuen sich darüber, ungestört zu sein?
  7. Falls Ihr Zuhause ein WLAN betreibt, solltet Ihr darüber nachdenken, dieses Netzwerk nicht nur mit einem Passwort zu schützen, sondern auch den sog. MAC-Filter einzuschalten. Wie das geht, sollte in der Anleitung Eures Routers stehen. Kurz zusammengefasst bewirkt dies, dass sich nur solche Geräte an Eurem WLAN anmelden können, die Ihr vorher mit Ihrer einmaligen MAC-Adresse freigegeben habt.

HouseholdHacker | Digital Security Life Hacks

Autor: Oliver Jung

Gebürtiger und Wahl-Ruhrgebietler und bekennender Geek. Ständig auf der Suche, sich das Leben zu erleichtern, nutzt er alltagshacks dazu, seine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Oliver ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder.

3 Kommentare

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Filter

    Ein MAC-Filter ist kompletter unsinn und bringt keine zusätzliche Sicherheit, genauso wie das verbergen der SSID. Das gehört ins REich der Fabeln.
    Senkt nur den Komfort und nervt.
    Sicherheit bringen nur gute Passwörter (mit Sonderzeichen und zufällige Zeichenfolgen) und eine WPA2-Only Verschlüsselung!

  2. @Dude:

    Ganz so drastisch würde ich es nicht sagen. En MAC-Filter ist zwar keine 100%-Sicherheit. Wenn dieser aber eingeschaltet ist, erfordert es bei möglichen Eindringen zusätzliche Schritte (MAC-Adresse herausfiltern, MAC-Adresse des eigenen Geräts ändern). Das ist eine zusätzliche Hürde. Wer weiß, was er tut, sollte daher m.E. einen MAC-Filter stets aktivieren – nicht als einzigen Schutz, aber als zusätzliche Hürde eben schon. Ich mag diesen Tipp daher nicht ins Reich der Fabeln einsortieren.

    Nervig finde ich das auch nicht und das, obwohl wir permanent neue Geräte testen und daher immer wieder neue MAC-Adressen einhängen müssen. Dafür brauche ich genau 10 Sekunden.

  3. Naja,
    jemand der ein WLAN knackt weiss in der Regel sehr wohl was er macht und dann ist das filtern der MAC-Adresse der kleinste Schritt.

    Es bringt einfach nicht mehr Sicherheit, da die MAC-Adressen unverschlüsselt übertragen werden. Es ist eine Pseudo-Sicherheit.
    Statt solcher Tipps wäre es sinnvoller auf WPA2 hinzuweisen….

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