Alles, was man zum Nike+ FuelBand SE wissen muss

Alles, was man über das Nike+ FuelBand SE wissen muss

Denkt Ihr über die Anschaffung eines Nike+ FuelBand SE nach (unser Test folgt bald)? Hier ist alles, was Ihr dazu wissen müsst.

Größen

Das Nike+ FuelBand SE ist in den Größen S, M/L und XL erhältlich. Um die richtige Größe zu finden, könnt Ihr Euch die Empfehlungen auf der Nike-Seite anschauen.

Nike gibt insbesondere folgende Empfehlung zur Wahl der richtigen Größe, die wir nicht unkommentiert stehen lassen können:

Verwende die Informationen unten, um deine Größe zu bestimmen. Jedes Nike+ FuelBand wird mit zwei einfach einzusetzenden Erweiterungsgliedern geliefert, um es länger zu machen. Wähle also die kleinere Größe, wenn du dir nicht sicher bist.

Wir empfehlen Euch ausdrücklich nicht so vorzugehen. Wenn Ihr die Wahl habt zwischen der Größe S und der Größe M/L, solltet Ihr auf jeden Fall die Größe M/L nehmen. Denn während das Armband in der Göße M/L einen 70 mAH-Akku hat, kommt es in der Größe S mit einem nur 50 mAH-Akku daher. Das macht einen Unterschied von immerhin 40% aus, der sich in der Paxis durchaus in mehreren Tagen Laufzeit wiederspiegeln kann! (Quelle: FuelBand SE Manual, Seite 25)

Noch eine Anmerkung zu den Erweiterungsgliedern: bei Lieferung ist das kleinere Erweiterungsglied bereits in das Armband eingesetzt. Man kann das Armband daher verkleinern (durch Entnehmen des kleineren Erweiterungsglieds) auf die erstgrößere Stufe vergrößern (durch Tausch des kleinen gegen das große Erweiterungsglied) oder auf die größte Stufe vergrößern (durch Einsetzen beider Erweiterungsglieder).

Lieferumfang

Nike FuelBand SE

Folgendes wird beim Kauf geliefert:

  • Das FuelBand in der gewählten Größe mit einem bereits eingesetzten 8mm-Erweiterungsglied.
  • Ein zusätzliches 16mm-Erweiterungsglied.
  • Ein kleines Werkzeug zum entfernen der Erweiterungsglieder.
  • Eine USB-Kabelverlängerung.
  • Eine Kurz-Bedienungsanleitung. Die Langversion gibt es nur online bei Nike+ (und scheinbar auch nur in Englischer Sprache.

Anders als bei der Vorgängervariante, wird beim FuelBand SE keine Dockingstation mitgeliefert.

Funktionen

Neben der Nike+-eigenen Einheit Fuel, kann das FuelBand SE Euch auch anzeigen, wie viele Schritte Ihr pro Tag gelaufen seid und wie viele Kalorien Ihr rechnerisch verbrannt habt. Ferner kann man sich anzeigen lassen, wie viele Stunden man „gewonnen“ hat. Eine Stunde gewinnt man immer dann, wenn man sich innerhalb dieser Stunde mindestens fünf Minuten lang am Stück bewegt.

Besonders schön ist, dass man sich in der Nike+-Community mit anderen Benutzern messen kann. Das kann einen richtigen Ansporn liefern, sich mehr zu bewegen.

Smartphone-Kompatibilität

Das Nike+ FuelBand SE funktioniert nur mit Apple Smartphones ab dem iPhone 4s. Wenn Ihr also ältere iPhones oder gar Android Smartphones besitzt, solltet Ihr den Kauf ernsthaft überdenken. Zwar kann man das FuelBand SE auch mit einem Windows-PC oder einem Mac synchronisieren. Richtig Spaß macht es aber erst mit der kostenlos im App Store verfügbaren FuelBand iPhone-App.

Scheinbar bringt die derzeit im App Store erhältliche Version der iPhone-App einige Probleme mit sich. Da solche Probleme üblicherweise schnell behoben werden, sollte man hier wohl abwarten, bis eine überarbeitete Version der App im Store erscheint.

Kleine Bemerkung: wenn die iOS App denn funktioniert, funktioniert sie auch auf dem iPad 4 (ob sie auch bereits auf dem iPad 3 funktioniert konnten wir mangels Gerät nicht testen).

Sessions

Eine Neuerung, die das FuelBand SE mit sich bringt, sind die sog. Sessions. Eine solche Session kann man auf verschiedene Arten starten: entweder durch drücken und halten des FuelBand SE-Knopfes bis im Display ein entsprechender Hinweis zu sehen ist oder in der iOS app. Diese Sessions kann man alleine oder mit anderen Nutzern ausführen. Mit der iOS app kann man den Sessions sodann entweder vordefinierte Aktivitäten zuweisen oder sie mit eigenen Tags näher beschreiben. Mit solchen Sessions hat man auch die Möglichkeit Aktivitäten zu erfassen, die von dem FuelBand selber nicht oder nicht akkurat erfasst werden können, z.B. Radfahren (dort bewegt man den Arm nur wenig) oder Joga. Weist man einer Session solche Aktivitäten zu, werden diesen automatisch NikeFuel points zugewiesen.

Deutschsprachige Tests

Wir haben unseren Test des FuelBand SE erst heute begonnen. Da wir den Vorgänger, das FuelBand (ohne SE) zuvor nicht benutzt haben, möchten wir noch eine Zeit lang abwarten bis wir unseren ersten Eindruck schildern.

Erste deutschsprachige Tests gibt es aber bereits:

Sowohl Jens als auch Achim haben bereits das FuelBand der ersten Generation sehr intensiv genutzt und zeigen die ersten Unterschiede auf.

Fazit

Das FuelBand SE von Nike macht uns bereits jetzt großen Spaß. Jeder Datensammler wird damit auf seine Kosten kommen. Ob Euch eine solche Spielerei knapp 140 EUR wert ist, müsst Ihr natürlich selber entscheiden.

Autor: Oliver Jung

Gebürtiger und Wahl-Ruhrgebietler und bekennender Geek. Ständig auf der Suche, sich das Leben zu erleichtern, nutzt er alltagshacks dazu, seine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Oliver ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder.

3 Kommentare

  1. Pingback: Nike+ FuelBand SE: Erstes Fazit nach einer Woche Nutzung | alltagshacks

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