Milchstau beim Abstillen? Diese Mittel könnten helfen

Bild: ODHD

Bild: ODHD

Ihr möchtet abstillen oder seid bereits dabei und habt mit Milchstau zu kämpfen. Diese Tipps haben mir geholfen:

Nachdem ich bei unserem ersten Kind beim Abstillen keinerlei Probleme hatte, habe ich beim zweiten Kinde genau so abgestillt. Eine Mahlzeit nach der anderen und mit viel Zeit dazwischen. Trotzdem hatte ich plötzlich Schmerzen in der Brust und es haben sich Verhärtungen gebildet. Der Besuch beim Frauenarzt bestätigte die ohnehin schon erwartete Diagnose: Milchstau. Ich habe mich dann lange mit meinem Frauenarzt und meiner Hebamme beraten und viel im Internet recherchiert. Letztendlich habe ich den Milchstau mit folgenden Tipps in den Griff bekommen:

Pfefferminz- oder Salbeitee trinken

Sowohl Pfefferminztee als auch Salbeitee hemmen die Milchproduktion. Und gerade diese Milchproduktion kann man während des Abstillens nicht gebrauchen. Ich habe mich, da ich Salbeitee nicht gerne mag, auf Pfefferminztee beschränkt. Davon habe ich jeden Tag ein bis zwei Kannen, insgesamt also zumeist gute zwei Liter getrunken.

Ausstreichen der Milch

Wann immer ich meinte, dass der Druck in meiner Brust zu stark und die Brüste zu schmerzhaft wurden, habe ich meine Brüste sanft ausgestrichen. Meistens habe ich das unter der warmen Dusche gemacht. Dabei habe ich massierende Bewegungen über den verhärteten Stellen der Brust von oben nach unten ausgeführt. Manchmal kam etwas Milch dabei heraus, manchmal auch nicht. Meines Erachtens hat aber auch das bloße Massieren etwas Linderung gebracht.

Kühlen der Brust

Ich habe meine Brust sehr viel gekühlt. Zu diesem Zweck hatte ich mehrere Sätze nasse Gästehandtücher im Eisfach und habe sie mir mehrmals täglich für mehrere Minuten auf die Brüste gelegt. Das hat subjektiv zunächst einmal die größte Linderung gebracht.

Homöopathie

Schlussendlich habe ich noch ein homöopathisches Präparat, nämlich Phytolacca D2 Globuli (erhältlich in der Apotheke). Davon habe ich Anfangs jede Stunde fünf Kügelchen, später dann 5x 10 Kügelchen pro Tag genommen.

Fazit/Empfehlung

Von vielen Freundinnen weiß ich, dass viele Ärzte dazu neigen, schon bei den geringsten Problemen während des Abstillens Abstillmedikamente zu verordnen. Ich kann jedem nur raten, es erst einmal ohne diese zu probieren. Meines Erachtens ist es am wichtigsten, dass man über die gesamte Abstillzeit ruhig und gelassen bleibt. Abstillen kann eine Sache von mehreren Tagen, sogar von mehreren Wochen sein. Daher sollte man nicht in Panik geraten, falls es in den ersten Tagen Probleme wie Schwellungen oder Druckschmerz in der Brust gibt. Abstillen ist – genau wie das Stillen selbst – etwas sehr natürliches. Daher sollte man sich auch auf die Natur und darauf verlassen, dass der Körper das Abstillen allein hin bekommt.

Autor: SaJe (Sarah)

SaJe heißt Sarah und ist Ehefrau eines großen und Mutter von zwei kleinen Kindern. Sie ist ständig auf der Suche nach Tipps und Tricks, die den Familienalltag erleichtern und teilt diese Tipps auf alltagshacks.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.