Xylit zur Zahn- und Zahnfleischpflege

Lippen-Zucker

Jahrelang hatte ich mit meinen Zähnen und meinem Zahnfleisch zwei Probleme:

  1. Parodontitis und
  2. Zahnstein

Vor etwa zwei Jahren habe ich Mittel gefunden, das gegen beides hilft: Xylit.

Xucker.de, der Händler, bei dem ich mein Xylit einkaufe, beschreibt Xylit wie folgt:

Xylit ist gut für Zähne, Zahnfleisch und Knochen

Regelmäßig angewendet, ist die Wirkung von Xylit gleich vierfach positiv: Löst es sich im Mund auf, fördert es die Speichel-Bildung. Speichel enthält viel Calciumphosphat, welches für die Bildung und Härtung des Zahnschmelz verantwortlich ist. In Verbindung mit Xylit wird die Einlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz gefördert.

Außerdem verdünnt der Speichel im Mundraum vorhandene Säuren, erhöht so den pH-Wert und schützt damit die Zähne, denn niedrige pH-Werte sind für die Karies verursachenden Bakterien unerlässlich, um sich an die Zähne zu heften. Nur im sauren Milieu (pH 4 – 5) verklumpen Karies-Bakterien (Streptococcus mutans), heften sich an die Zähne und bilden dort eine schädliche Plaque. Keine Plaque – kein Karies.

Die Anwesenheit von Xylit verhindert, dass die Bakterien Zucker und andere für sie verwertbare Kohlenhydrate zu zahnschädlicher Milchsäure verstoffwechseln können. Bei regelmäßiger Anwendung verändert sich die Mundflora: Xylit begünstigt eine Streptokokken-Population mit erheblich verminderter kariogener Potenz.

Xylit tötet keine Bakterien – es verhindert nur ihr schädliches Werk.

Als ausreichende Xylitmenge wurden in den finnischen Studien 6-12 Gramm pro Tag – aufgeteilt in mehreren Portionen – ermittelt. Dies kann mittels Kaugummi, Lutschpastillen oder Xylitpulver erfolgen.

All das kann ich nur bestätigen. Seit zwei Jahren spüle ich meinen Mund drei bis fünf mal täglich mit einem Teelöffel Xylit. Ich nehme also einen Teelöffel Xylit in den Mund, lasse das Xylit auflösen und spüle dann mit der Lösung in meinem Mund hin und her.

Seit ich das tue, hat sich meine Parodontitits deutlich zurückgebildet. Auch meine Zahnsteinneubildung ist nur noch minimal. Früher musste ich alle drei Monate eine professionelle Zahnreinigung machen lassen. Seit zwei Jahren brauchte ich davon keine mehr. Das einzige, was ich in der Zwischenzeit geändert habe, ist die Anwendung des Xylits.

Für alle Interessierten: Im Forum zu Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedow findet man einen mittlerweile 4500 Beiträge fassenden Diskussionsstrang zum Thema Xylit.

Und wenn Ihr im Anschluss Xylit bestellen wollt, ist meine Empfehlung das finnische Xylit von xucker.de.

(Bild: Jeanny Schmidt)

Autor: Oliver Jung

Gebürtiger und Wahl-Ruhrgebietler und bekennender Geek. Ständig auf der Suche, sich das Leben zu erleichtern, nutzt er alltagshacks dazu, seine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Oliver ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder.

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